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Praxisprojekt mit der Versicherungskammer Bayern: Studierende entwickeln Kommunikationskonzepte für den WaterMonitor von SURU
Smarte Prävention statt teurer Schäden: HMBS-Studierende entwickeln im Kooperationsprojekt mit der Versicherungskammer Bayern Kommunikationskonzepte für den WaterMonitor von SURU.
17/08/2026
Wenn Wasser zum Risiko wird
Leitungswasserschäden zählen zu den größten Risiken für Wohngebäude. Mehr als die Hälfte aller Schäden in der Wohngebäudeversicherung entstehen durch austretendes Leitungswasser. Im Jahr 2024 erreichte das Schadenvolumen in Deutschland mit 4,9 Milliarden Euro einen neuen Höchststand.
Um dieses Risiko zu reduzieren, setzt die Versicherungskammer Bayern gemeinsam mit ihrem Partner SURU auf innovative Präventionslösungen. Im Mittelpunkt steht der SURU WaterMonitor, der durch kontinuierliches Monitoring des Wasserverbrauchs Auffälligkeiten frühzeitig erkennt und so dazu beitragen kann, Schäden bereits vor ihrem Eintritt zu verhindern.
Die technologische Lösung verfolgt einen grundlegenden Perspektivwechsel: weg von der reinen Schadensregulierung, hin zu einem präventiven Risikomanagement.
Praxisprojekt im Master Marketing Management
Vor diesem Hintergrund beschäftigten sich Studierende der Masterstudienrichtung Marketing Management der HM Business School im Rahmen der Lehrveranstaltung Customer Relationship Management unter der Leitung von Prof. Dr. Eva Anderl mit einer zentralen Herausforderung:
Wie können Kundinnen und Kunden für das Risiko von Leitungswasserschäden sensibilisiert werden, ohne unnötige Ängste zu erzeugen? Und wie lässt sich eine technische Lösung wie der WaterMonitor verständlich, zielgruppengerecht und überzeugend kommunizieren?
Ziel des Praxisprojekts war es, Kommunikations- und Vermarktungskonzepte für unterschiedliche Zielgruppen zu entwickeln. Dabei reichte das Spektrum von Privatkunden über Gewerbebetriebe bis hin zu landwirtschaftlichen Betrieben und kommunalen Einrichtungen.
Innovative Ideen für unterschiedliche Zielgruppen
Die Studierenden durften ihre Konzepte direkt bei der Versicherungskammer Bayern präsentieren. Nach einem Grußwort von Dr. Markus Juppe, Vorstand Komposit, stellten fünf Teams ihre Lösungsansätze vor.
Im Mittelpunkt stand dabei die Frage, wie der Mehrwert des WaterMonitors verständlich vermittelt werden kann: als Beitrag zu mehr Sicherheit, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung.
Die Praxisrelevanz des Projekts ist hoch. In Bayreuth ist bereits jeder zweite Haushalt mit digitalen Wasserzählern ausgestattet. In Verbindung mit der WaterMonitor-App können Nutzerinnen und Nutzer ungewöhnliche Wasserverbräuche frühzeitig erkennen und potenzielle Schäden häufig verhindern.
Wissenstransfer zwischen Hochschule und Praxis
Für die Versicherungskammer Bayern bot das Projekt wertvolle Impulse für die weitere Marktbearbeitung. Gleichzeitig erhielten die Studierenden die Möglichkeit, an einer realen unternehmerischen Fragestellung zu arbeiten und ihre wissenschaftlich fundierten Konzepte unmittelbar mit Praxispartnern zu diskutieren.
Ein besonderer Dank gilt den Studierenden für ihre kreativen und fundierten Beiträge sowie dem Team der Versicherungskammer Bayern mit Philip Conrad, Anja Gerlach, Angela Glöckner und Luka Pintaric für die enge Begleitung des Projekts.