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Internationalisierung hautnah.
Was macht man, wenn man eine zündende Geschäftsidee hat?
06/01/2026
Man wirft - bei aller Euphorie und Zeitnot - einen geschulten Blick auf die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Umsetzung. Plant man einen Rollout im Ausland, holt man am besten auch dort möglichst frühzeitig Rechtsrat ein.
Diese Situation haben die Studierenden des BWL-Masters in der Vertiefung Digital Technology Management im WiSe 2025/26 simuliert. Sie haben ihre Team-Ideen für ein datengetriebenes Geschäftsmodell auf ihre rechtliche Machbarkeit nach EU-Datenrecht geprüft, haben Kontakt zu Jurastudierenden an der Partneruniversität Kanagawa in Japan aufgenommen, haben ihre ursprünglichen Ideen vorgestellt, daran gefeilt, relevante Fragen formuliert, sich beraten lassen.
Und am Ende ist ein Themenbotschafter für jede Geschäftsidee zu den Partnern nach Japan gereist, um in einem dreitägigen Workshop die semesterbegleitend erarbeiteten Ergebnisse zusammenzuführen.
Die Learnings?
- Das Recht schränkt nicht nur ein, sondern öffnet auch Türen für neue Geschäftsmodelle.
- Interkulturelle Zusammenarbeit allein auf virtuellem Wege ist längst nicht so zielführend, wie wenn man einmal gemeinsam an einem Tisch gesessen hat.
- Die japanische Gastfreundschaft selbst zu erleben, prägt den Blick auf diesen wichtigen Wirtschaftspartner fürs Leben.
- Eine gemeinsame Reise in ein fremdes Land schweißt zusammen.
Danke an alle, die sich auf das Abenteuer eingelassen haben. Insbesondere an Prof. Dr. Koichi Shimizu. Und natürlich an die Hochschule München für einen Beitrag zu den Reisekosten!
Prof. Henrike Weiden